Neuenheim

Im Süden an den Neckar grenzend, im Osten an den Heiligenberg, ist Neuenheim ein überaus attraktives Fleckchen Erde unter der Sonne. Das wussten bereits die Römer, die hier um 70 n. Chr. ein Lager gründeten. Ein halbes Jahrhundert später lebten Bauern, Winzer und Fischer von dem, was Acker, Weinberge und Fluss hergaben - der Lorscher Codex erwähnt Neuenheim erstmals im Jahr 765. Im 30-jährigen Krieg wurde Neuenheim fast vollkommen zerstört. Daher blieb nur noch sehr wenig spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Bebauung erhalten wie der spätgotische Turm der alten Johanneskirche.

Seit 1891 gehört Neuenheim als erstes eingemeindetes Dorf zu Heidelberg. Der Stadtteil wuchs rasch.

Zur Jahrhundertwende wurde die alte Johanniskirche auf dem Marktplatz für die Gemeinde zu klein. Daher ließ sie die neogotische Johanneskirche an der Lutherstraße errichten, die 1902 eingeweiht wurde. Gegenüber entstand ein Dekanatsgebäude, das als Pfarrhaus diente.

Noch heute ist die Kirchengemeinde Heidelberg im Besitz dieses Grundstücks, auf dem nun in Erbpacht die TegulaVillen entstehen. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts und in der Gründerzeit wurden die zahlreichen Villen gebaut, die bis heute das Bild Neuenheims bestimmen. Sie zeichnen sich durch ihre auffälligen Dächer, häufig Walmdächer, und durch die Verwendung von Natursteinen aus.

Die beiden TegulaVillen an der Lutherstraße verkörpern die innovative Übersetzung dieses Stils ins 21. Jahrhundert.

Gründerzeitgeist - modern weiterentwickelt

Nichts in diesem architektonischen Entwurf ist zufällig. In ihren Proportionen fügen sich die TegulaVillen in die Nachbarschaft ein: Das viergeschossige Haus greift die geschlossene Bebauung an der Lutherstraße auf, das dreigeschossige Haus leitet den Übergang zu den frei stehenden Häusern in der Mönchhofstraße ein. Ein rotbraunes Ziegelkleid zieht sich vom Sockel die Fassade hoch bis über das Dach.

Außergewöhnlich sind auch die um 69 Grad geneigten Dächer, mit denen die Stadtvillen den von auffallenden Dächern charakterisierten Gründerzeitstil aufnehmen und sich zugleich selbstbewusst von Flachdacharchitekturen abheben. Auch das gewählte Fassadenmaterial ist eine Referenz an die Gründerzeit-Architektur, ohne sie einfach zu imitieren: Ziegel finden sich bei zahlreichen Gebäuden in der Umgebung.

Die handgefertigten Ziegel werden geschuppt an einer Aluminiumkonstruktion vorgehängt, die von hinten durchlüftet ist. Durch den Brand des Tons entstehen unterschiedliche Nuancen in Farbe und Textur, die der Fassade ihre Lebendigkeit verleihen.

Tegula = lat. Ziegel - seit 5000 Jahren beliebt

Der Ziegel ist das erste vorgefertigte Bauelement der Geschichte. Waren die frühen Ziegel noch ungleichmäßig von Hand geformt, entdecken die Menschen schnell den Vorteil fertiger Formen, in denen sich der natürliche Baustoff glatt streichen ließen.

Rund 3000 v.Chr. nutzten sie in Mesopotamien bereits in großem Umfang Ziegelformen. Die Ziegel wurden aus Wasser und Ton hergestellt - daran hat sich bis heute nicht viel geändert.

Das dänische Unternehmen Petersen fertigt die "Cover 240 Ziegel" mit hölzernen Formen aus englischer und deutscher Tonerde, was sie äußerst stark und wasserresistent macht.

So traditionsreich das Baumaterial, so innovativ ist das Design. Die "Cover 240 Ziegel" werden nicht mit Mörtel übereinander befestigt, sondern auf eine unterliegende Konstruktion gehängt. Dies macht es möglich, die Fassade von hinten zu durchlüften.

Die Kunst des Lebens - mitten im begehrtesten Stadtviertel

In den TegulaVillen wohnen Sie mitten im beliebtesten Stadtviertel Heidelbergs. Am Südhang des Heiligenbergs beginnt der Philosophenweg mit seinem einzigartigen Blick auf das Heidelberger Schloss und einem Mikroklima, das schon früh die Mandelbäume blühen lässt. Richtung Süden ist es nicht weit zum Neckar und den Neckarwiesen.

Im Neuenheimer Feld befinden sich nicht nur universitäre Einrichtungen und Kliniken, sondern auch der Zoo und das Tiergartenfreibad.

An der Ecke Lutherstraße / Brückenstraße hält die Straßenbahn, die Sie zum Bismarckplatz und Hauptbahnhof bringt.

Per pedes unterwegs zu sein ist in dieser hervorragenden Lage natürlich auch immer eine Option - ob zum Marktplatz, auf dem mittwochs und samstags ein Wochenmarkt für lebhaftes Treiben sorgt, ins Kino, in eines der zahlreichen Restaurants oder Cafés, zum Supermarkt oder zu einem der zahlreichen Fachgeschäfte in der Brückenstraße und der Ladenburger Straße.

Wo es einem gut geht - das eigene Zuhause

Nicht mehr als neun Wohnungen entstehen in den beiden TegulaVillen; fast jede umfasst für sich ein komplettes Stockwerk oder sogar zwei Etagen - sämtliche Wohnungen sind verkauft!

Die 3- bis 4-Zimmer-Wohnungen sind großzügig in jeder Hinsicht: Sie haben eine lichte Höhe von circa 2,70 m und sind bis zu 160 qm groß. Die ausgezeichnet proportionierten Räume sorgen in Verbindung mit einer attraktiven Ausstattung für eine ausgesprochen hohe Wohnqualität.

Offene Wohn-/Essbereiche zeichnen die Wohnungen aus, die meisten verfügen über zwei Tageslicht-Bäder. Über der Fußbodenheizung, die aus dem Fernwärmenetz gespeist wird, werden wahlweise Echtholzparkett oder Fliesen verlegt. Die Duschen sind bodentief gefliest.

Für viel Licht sorgen zum einen die hochwertigen Holz-Alu-Fenster. Zum anderen verfügt jede Wohnung über großzügige Außenflächen; die Terrassen, Loggien und Dachterrassen sind schwellenarm zugänglich. Die Loggien bieten teilweise überdachte Außenräume und kragen einen Meter weit aus.

Über die gemeinsame Treppe und den Aufzug, der bis in die Tiefgarage führt, sind alle Wohnungen in den beiden KfW70-Häusern schwellenarm zugänglich. 

Sämtliche Wohnungen sind verkauft.

 

 

Über die Architekten: hübner + erhard und partner

Gestartet als klassisches Wettbewerbsbüro planten die Architekten seit 1974 zahlreiche größere Bauwerke. Der Fächer von Projekten weist eine breite Palette von Spezialimmobilien, Verwaltungs- und Wohnbauten auf. Seit gut 15 Jahren nimmt der Bereich Sanierung und Umbau einen spürbaren Anteil der Arbeit ein, auch bei sensiblen Denkmalschutzobjekten.

Heute bieten hübner + erhard und partner an den Standorten Heidelberg und München mit rund 30 Mitarbeitern die ganze Palette der planerischen Projektbearbeitung - von der Projektentwicklung über Entwurf bis zur Bauleitung. Im Fokus stehen gleichermaßen Termintreue, Kostensicherheit, sowie Gestalt- und Ausführungsqualität.

Die ganze Planung von der inneren Gestalt bis hin zum Außenraum wird ebenso angeboten, wie auch - wenn gewünscht - eine Übernahme ausgewählter Bauherrenaufgaben im Sinne einer Projektsteuerung. Auftraggeber von hübner + erhard und partner erwarten eine durchgängig sehr hohe Qualität, insbesondere über die Projektphasen hinweg. Zahlreiche Auszeichnungen von BDA und Architektenkammer belegen den gelungenen Arbeitsansatz.

Gästehaus der Universität Heidelberg
Altarraum der Klosterkirche der Benediktinerabtei Stift Neuburg

Über den Bauträger: EPPLE

Die EPPLE Unternehmensgruppe entwickelt innovative Wohnprojekte in den Regionen Heidelberg, Mainz und Stuttgart. Sie baut individuelle Wohnungen in besten urbanen Lagen ebenso wie preisWERThäuser für junge Familien und Residenzen für Betreutes Wohnen. Dabei arbeitet sie mit renommierten Architekten wie Hild und K München oder Kuehn Malvezzi Berlin Mailand zusammen.

Großen Wert legt die 1984 gegründete EPPLE Unternehmensgruppe auf eine ganzheitliche Projektentwicklung: Neben den Bedürfnissen ihrer Kunden hat sie stets auch städtebauliche Anforderungen und Umweltbelange im Blick.

Für gelungene Ensemble- Qualität, richtungsweisende Nachbarschaftskonzepte sowie herausragende Architektur wurde die EPPLE Unternehmensgruppe bereits vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Deutschen Bauherrenpreis.

Der Hauptsitz befindet sich im ehemaligen Radium-Sol-Bad in Heidelberg. Das denkmalgeschützte neoklassizistische Gebäude, 1924 bis 1928 erbaut, konnte das Unternehmen im Jahr 2000 von der Stadt Heidelberg erwerben und restaurieren.

cubus: Fünfzig 2- bis 6-Zimmer-Wohnungen, entworfen von Bilger Fellmeth Architekten Frankfurten, wurden 2010 im Alten Botanischen Garten in der Vossstraße Heidelberg bezugsfertig.
Villengarten: In Stuttgart entstehen zurzeit 7 elegante Stadtvillen mit 115 Eigentumswohnungen, dazu kommen 21 Mietwohnungen im denkmalgeschützten ehemaligen Institutsgebäude.

Kontakt

EPPLE Immobilien GmbH
Vangerowstraße 2, 69115 Heidelberg
Telefon: 06221 97 10 0
info@eppleimmobilien.de

Sämtliche Wohnungen sind verkauft.

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